PRINCE2 im Beruf

Projekte in kontrollierter Umgebung steuern

An der expertplace academy erhalten Ihre Fach- und Führungskräfte im Rahmen unserer Zertifizierungskurse einen gründlichen Einblick in die Methode der PRojects IN Controlled Environments (PRINCE2). Im Anschluss können Sie diese bei der Umsetzung Ihrer IT-Projekte erfolgreich anwenden und die Abläufe Ihres Unternehmens effizienter gestalten. Für die Zertifizierung arbeiten Sie mit der aktuellen PRINCE2-Version: PRINCE2 6th Edition.

PRINCE2 Seminare

SeminarPreis
PRINCE2® 6th Edition Kompakt2.020 €
PRINCE2® 6th Edition Practitioner1.330 €
PRINCE2® 6th Edition Foundation945 €
Live online PRINCE2® 6th Edition Foundation740 €

Was steckt hinter PRINCE2?

Beim PRINCE2-Projektmanagement werden sowohl neue als auch wiederkehrende Projekte nach einem strukturierten Prozessmodell abgewickelt. Dieses dient einem Projektmanagementteam zur Orientierung in den verschiedenen Projektphasen und enthält zu diesem Zweck konkret formulierte Handlungsempfehlungen. Für eine erfolgreiche Umsetzung werden PRINCE2-gesteuerte Projekte in verschiedene Phasen aufgeteilt, die jeweils eine kontrollierbare Einheit darstellen. Auf diese Weise können unter anderem die Arbeitsfortschritte mit PRINCE2 jederzeit überwacht und bei Bedarf korrigierende Maßnahmen eingeleitet werden. Als weitere Qualitätsmaßnahme erfolgt am Ende jeder Phase eine Überprüfung des Projektfortschritts. Im Gegensatz zu anderen Projektmanagementmethoden liegt beim PRINCE2-Framework die Verantwortung für das Gelingen oder Scheitern eines Projekts nicht allein beim Projektmanager. Diese verteilt sich vielmehr auf die komplette Projektumgebung und berücksichtigt so die Kompetenzen aller Beteiligten.

PRINCE2 Alleinstellungsmerkmal

Das Besondere am PRINCE2 Framework ist das Verständnis von einem Projekt. Es wird hier als eine Organisation verstanden, die in einem befristeten Zeitraum ein im Rahmen des Business Case vereinbartes Produkt liefert. Auf den verschiedenen Managementebenen werden gemäß PRINCE2-Defintion sechs Variablen in unterschiedlichem Ausmaß geplant, delegiert, gesteuert und überwacht. Darunter finden sich die Inhalte des klassischen „Magischen Dreiecks“, also Kosten, Zeit und Qualität. Hinzu kommen außerdem Umfang, Risiken und Nutzen. Insbesondere durch die letzte Variable verlagert sich der Fokus vom Projektmanager auf andere Beteiligte, die den Nutzen sowohl stärker beeinflussen als auch beurteilen können.


Die vier Bausteine des PRINCE2 Frameworks


Das PRINCE2-Framework besteht aus vier eng miteinander verwobenen Bausteinen:

  •  7 Grundprinzipien
  • 7 Themen
  • 7 Prozesse
  • Anpassung an die Projektumgebung
 

Die sieben Grundprinzipien des PRINCE2 Frameworks

Die Anwendung der sieben Grundprinzipien ist elementar für die Durchführung eines Projekts. Aufgrund der allgemeinen Formulierung sind sie universell auf jedes beliebige Projekt anwendbar. Wird nur eines der Grundprinzipien nicht eingehalten, gilt das PRINCE2-Framework als nicht angewandt.


1 Fortlaufende geschäftliche Rechtfertigung

Ein PRINCE2 Projekt muss bei seiner Initiierung und während seiner gesamten Laufzeit einen zu erwartenden Nutzen haben. Diese geschäftliche Rechtfertigung muss dokumentiert und genehmigt sein.


2 Lernen aus Erfahrung:

Erfahrungen aus früheren Projekten fließen in die aktuelle Projektarbeit ein. Erfahrungen aus dem PRINCE2 Projekt selbst werden dokumentiert und fließen ihrerseits in Folgeprojekte ein, um auf diese Weise Wiederholungsfehler zu vermeiden.


3 Definierte Rollen und Verantwortlichkeiten

Zu jedem PRINCE2 Projekt gehört eine Organisationsstruktur, innerhalb der die jeweiligen Rollen und Verantwortlichkeiten eindeutig definiert sind. Es gibt Vertreter der Benutzer, Lieferanten und des Unternehmens, um deren Interessen vollumfänglich zu vertreten.


4 Steuern über Managementphasen

Das PRINCE2 Projekt ist in verschiedene Phasen eingeteilt, über die es geplant, überwacht und gesteuert wird. Risiken und Änderungen einzelner Phasen lassen sich so gezielt steuern.


5 Steuern nach dem Ausnahmeprinzip

Für die einzelnen PRINCE2 Projektziele werden mit Blick auf die sechs Variablen (Kosten, Zeit, Qualität, Umfang, Risiken und Nutzen) Toleranzen festgelegt. Innerhalb dieser Toleranzen gelten die erteilten Handlungsbefugnisse.


6 Produktorientierung

Ziel eines PRINCE2 Projekts ist das Erschaffen eines qualitativ hochwertigen Produkts. Dieses Ziel wird durch regelmäßige Qualitätskontrollen verfolgt.


7 Anpassen an die Projektumgebung

Jedes Unternehmen hat seine eigenen Strukturen, aus denen sich spezifische Anforderungen und Vorgaben in Bezug auf die Durchführung von Projekten ergeben. Das PRINCE2 Framework wird an Einflussgrößen wie die bestehende Umgebung, die Leistungsfähigkeit und den Umfang angepasst.

 

Die sieben Themen des PRINCE2 Frameworks

Mit der Zusammenstellung der sieben Themen liefert das PRINCE2 Framework Antworten auf verschiedene W-Fragen: Warum, Wer, Was, Wie, Wie viel, Wann, Wo. Dabei sind die Antworten nicht eindeutig zugeordnet, sondern auch Überschneidungen möglich. Mit der Bearbeitung der Fragen ist eine effektive Auseinandersetzung mit den Projektanforderungen verbunden.

 

1 Business Case – „Warum“

Im Business Case wird für den Auftraggeber nachvollziehbar dargelegt, wie aus der ursprünglichen Idee ein lohnender, investitionsträchtiger Nutzen entwickelt wurde und damit die Frage beantwortet, warum das PRINCE2 Projekt durchgeführt werden soll.

 

2 Organisation – „Wer“

Für die Laufzeit des Projekts stellt der Auftraggeber gemeinsam mit dem Projektmanager ein Projektteam zusammen, das den effizienten Ablauf und erfolgreichen Abschluss des Projekts zu verantworten hat. Die verschiedenen Rollen der Projektmitarbeiter und die dazugehörigen Verantwortlichkeiten werden im Rahmen des PRINCE2 Frameworks definiert, um so die Frage zu klären, wer welche Aufgaben im Projektteam übernimmt.

 

3 Qualität – „Was“

Qualität spielt beim PRINCE2 Framework eine wesentliche Rolle und muss so früh wie möglich in der Projektplanung berücksichtigt werden. Die Frage nach dem, was hergestellt wird, ist eng mit den Ansprüchen an die Qualität verbunden. Die Qualitätskriterien sind deshalb in jeder Phase – von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung – mit einzubeziehen und ihre Umsetzung sicherzustellen.

 

4 Pläne – „Wie“, „Wann“, „Wie viel“

Zur Umsetzung von Projekten nach dem PRINCE2 Rahmenwerk gehört das Erstellen diverser Pläne, welche die Basis zur Steuerung der Phasen und zur Kommunikation darstellen. Sie beschäftigen sich mit Fragen rund um das „Wie“, „Wann“ und „Wie viel“ und liefern den Mitarbeitern entsprechend ihrer Position die relevanten Antworten.

 

5 Risiken – „Was geschieht, wenn“

Bei Projekten bestehen andere und in der Regel mehr Risiken als im Tagesgeschäft. Aus diesem Grund spielt die Frage nach dem „Was geschieht, wenn“ eine wesentliche Rolle bei der Planung, Überwachung und Steuerung der Projekte. Indem die möglichen Risiken so weit wie möglich im Vorfeld durchdacht werden, kann auf ihr Eintreten schnell und effizient reagiert werden.

 

6 Änderungen – „Was sind die Folgen“

In fast jeder Phase eines Projekts gibt es Faktoren, die nicht hundertprozentig eingeschätzt werden können. Dies können die Kapazitäten freier Mitarbeiter, Lieferprobleme oder die Änderungswünsche des Auftraggebers sein. Mit der Antwort auf die Frage „Was sind die Folgen“ bewertet und behandelt das Projektteam diese offenen Fragen und ihren Einfluss auf das Fortlaufen des Projekts.

 

7 Fortschritt – „Wo stehen wir – Wo gehen wir hin“

Es ist wichtig, den Fortschritt des PRINCE2 Projekts regelmäßig zu beurteilen. Dazu wird die Ist-Situation („Wo stehen wir“) beurteilt und mit der ursprünglichen Planung abgeglichen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend die folgenden Schritte („Wo gehen wir hin“) geplant. Hierbei kann es sich um Änderungen, Anpassungen oder auch den Abbruch des Projekts handeln.

 

Die sieben Prozesse des PRINCE2 Frameworks

Bei der Entwicklung des PRINCE2 Frameworks wurde der Ansatz zugrunde gelegt, dass die einzelnen Projektphasen aus verschiedenen Prozessen bestehen und die Prozesse das Erreichen des jeweiligen Prozessziels verfolgen. Aus diesem Grund basiert das PRINCE2 Framework auf sieben Prozessen, die für das Lenken, Managen und Steuern des Projekts notwendig sind.

 

1 Vorbereiten des Projekts

Ziel des ersten Prozesses ist die Genehmigung der Projektinitiierung durch den Auftraggeber. Dazu wird zunächst dargestellt, ob und aus welchen Gründen sich die Durchführung des PRINCE2 Projekts lohnt. Sobald ein positiver Bescheid eingegangen ist, werden die leitenden Entscheider festgelegt. Im Weiteren wird eine Projektplanung erstellt, die den Entwurf des Business-Case beinhaltet und in der Planung der Initiierungsphase mündet.

 

2 Initiieren des Projekts

Dieser Prozess dient dazu, eine stabile Basis für das PRINCE2 Projekt zu schaffen und damit die Finanzierung sicherzustellen. Zu diesem Zweck werden Strategien für das Risiko-, Qualitäts-, Konfigurations- und Kommunikationsmanagement erstellt und der Entwurf des Business-Cases ausgearbeitet. Im Weiteren wird ein Projektplan und aus diesen Dokumenten die Projektleitdokumentation erstellt, die dem Lenkungsausschuss vorgelegt wird.

 

3 Lenken des Projekts

Dieser Prozess ist auf das Wirken des Lenkungsausschusses ausgerichtet. Dieser trägt die Verantwortung und benötigt regelmäßige Informationen über das Projekt, um über nötige Maßnahmen zu entscheiden. Dazu zählt die Freigabe der Initiierung, des Projektstarts und -endes und die Unterstützung des Projektmanagers bei schwerwiegenden Entscheidungen.

 

4 Steuern einer Phase

Das Steuern einer Phase liegt in der Hand des jeweiligen Projektmanagers. Seine Aufgabe ist es, die anfallenden Arbeitspakete an die zuständigen Mitarbeiter zu delegieren, ihr Fortschreiten regelmäßig zu kontrollieren, gegebenenfalls korrigierend einzugreifen und sie schließlich abgeschlossen entgegenzunehmen. In dieser Zeit steht er mit dem Lenkungsausschuss in Kontakt, um ihn stets auf dem Laufenden zu halten.

 

5 Managen der Produktlieferung

Gemäß dem PRINCE2 Framework ist ausnahmslos alles, was innerhalb des Projekts produziert wird, ein Produkt. Dazu gehören neben den endgültigen Produkten, den sogenannten Spezialistenprodukten, unter anderem auch die Produkte zur Projektsteuerung, die sogenannten Managementprodukte. Zur Steuerung der Produktlieferung werden Arbeitspakete angenommen, ausgeführt und abgeliefert.

 

6 Managen eines Phasenübergangs

Gemäß dem Grundprinzip „Steuern über Managementphasen“ sorgt der Projektmanager für fließende Übergänge zwischen den verschiedenen Projektphasen. Zu diesem Zweck aktualisiert er auf Basis gesammelter Informationen zur aktuellen Phase den Business Case und den Projektplan, um dem Lenkungsausschuss Bericht zu erstatten. Die gleiche Vorgehensweise wird auch im Fall einer Eskalation angewandt.

 

7 Abschließen des Projekts

Dieser finale Prozess wird ohne Ausnahme zum Ende des PRINCE2 Projekts durchgeführt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Projekt mit der Fertigstellung des gewünschten Produkts abgeschlossen oder vorzeitig beendet wurde. Für den Abschluss ist es die Aufgabe des Projektmanagers, das Produkt (soweit fertig) zu übergeben, eine Bewertung des Projekts anhand der gesammelten Erfahrungen anzufertigen und dem Lenkungsausschuss den Abschluss zu empfehlen.

 

Anpassung an die Projektumgebung mit dem PRINCE2 Framework

PRINCE2 kann in jedem Umfeld und bei jeder Projektgröße eingesetzt werden. Es muss allerdings auf die perfekte Anpassung an die jeweilige Umgebung geachtet werden. Die Basis hierfür bilden die sieben unveränderlichen Grundprinzipien, die in jedem Fall eingehalten werden müssen. Die Anpassung an die Projektumgebung darf nicht mit der Einführung des PRINCE2 Frameworks verwechselt werden. Es geht hier ausschließlich an die Anpassung an die spezielle Umgebung, zu berücksichtigende Faktoren sind unter anderem die Unternehmenskultur und die Reife des Teams.

Entwicklung des Frameworks über die letzten Jahre: PROMPT, PRINCE, PRINCE2

Projektmanagement gibt es seit Menschengedenken – der Bau der Pyramiden, die Reisen Marco Polos oder die Ausgrabung Babylons wären ohne eine akribische Planung und ein strenges Projektmanagement nicht umzusetzen gewesen. Allerdings wurden all diese Großprojekte von gut strukturierten Köpfen erdacht, die jeweils eine eigene Vorgehensweise zugrunde legten. Eine gemeinsame Herangehensweise, wie sie heute bekannt und in diversen Normen sowie anderen Quellen definiert wird, gibt es erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Einen ersten Standard setzte der Maschinenbauingenieur Henry Laurence Gantt, der das nach ihm benannte Gantt-Diagramm entwickelte. Mit diesem lassen sich auch komplexe PRINCE2 Projekte übersichtlich abbilden. Heute gibt es mehrere Projektmanagementsysteme, unter anderem die ISO 10006, den Project Management Body of Knowledge(PMBOK) Guide und natürlich auch das PRINCE2 Framework, das mittlerweile neben seiner hauptsächlichen Verbreitung in Großbritannien und den Niederlanden zunehmend auch international eine wichtige Rolle spielt.

PRINCE - Projektmanagement im Lauf der Zeit

Die ursprüngliche PRINCE Version wurde im Jahr 1989 von der britischen Central Computer and Telecommunications Agency (CCTA) entwickelt. Deren Ziel war es, einen Regierungsstandard für Projekte im Bereich Informationstechnik (IT) zu etablieren. Dieser sollte einen engen Rahmen bieten, innerhalb dem die Projekte unter kontrollierten Bedingungen ablaufen sollten. Dies spiegelt sich auch im Namen wider. Es handelt sich um ein Akronym, das sich aus dem Langnamen zusammensetzt: PRojects IN Controlled Environments. PRINCE war schon bald auch außerhalb der IT-Branche erfolgreich und setzte sich in immer mehr Bereichen als Projektmanagementmethode durch. Als Konsequenz wurde PRINCE Mitte der 1990er-Jahre einer Bearbeitung unterzogen, bei der die Methodik deutlich allgemeiner formuliert und die im Jahr 1996 als PRINCE2-Version veröffentlicht wurde. Als Folge wuchs die Beliebtheit stetig an und verbreitete sich auch über die Grenzen Großbritanniens, in dem es mittlerweile als Regierungsstandard etabliert ist, hinaus. Der große Erfolg ist auch darauf zurückzuführen, dass die Methode ständig aufgrund der Nutzer-Rückmeldungen optimiert und so auf einem aktuellen Stand gehalten wird. Davon unberührt blieben bisher bei allen neuen Versionen die grundlegenden Prinzipien, was durch die Beibehaltung des Namens verdeutlicht werden soll. Diese Version ist das Ergebnis größerer Eingriffe. Sie wurde vom britischen Office of Government Commerce (OGC) erarbeitet und im aktuellen Stand 6th Edition herausgebracht. Bei dieser Überarbeitung erfolgten diverse Vereinfachungen, Ergänzungen und Anpassungen an die Anforderungen der modernen Geschäftswelt. Hierzu gehören unter anderem die optimierte Integration in Methoden wie ITIL oder P3O und die Einführung eines Nutzenrevisionsplans. Heute befindet sich die Methode im Besitz von AXELOS, das im Jahr 2014 als Joint Venture zwischen dem Cabinet Office des Vereinigten Königreichs und dem britischen Outsourcing-Unternehmen Capita gegründet wurde. Die heute in den Seminaren eingesetzte Version PRINCE2 6th Edition wurde 2017 etabliert.

PRINCE2 Zertifizierungsseminare – Weltweit anerkannt

Das PRINCE2 Framework für das Projektmanagement gehört zu den Best-Practice-Methoden und ist ein weltweit anerkanntes Verfahren zur Steuerung von Projekten. In seinem Heimatland Großbritannien ist es der Industriestandard für Projektmanagement. Im Weiteren ist es in den Benelux-Ländern, Dänemark, Südafrika, Indien und Australien verbreitet. In jüngerer Zeit etabliert sich das PRINCE2-Framework zunehmend auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und Polen. Bei der expertplace academy weisen Sie unsere aus der Wirtschaft stammenden Experten in den PRINCE2 Seminaren in die Projektmanagementmethode ein und bereiten Sie so auf die tägliche Anwendung vor. Sie können bei uns die jeweils dreitägigen Zertifizierungsseminare PRINCE2 Foundation (Grundlagen) und PRINCE2 Practitioner (Fortgeschrittene) der PeopleCert absolvieren oder beide PRINCE2 Zertifizierungen in einem fünftägigen Kompaktseminar abschließen.

PRINCE2 Foundation Zertifizierung

Beim PRINCE2 Foundation Seminar werden Ihnen innerhalb von drei Tagen die Grundlagen des PRINCE2 Frameworks vermittelt. Sie erhalten das Handwerkszeug, mit dem Sie in Projekten verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es ist allerdings sinnvoll, wenn Sie bereits Erfahrung in der Projektarbeit mitbringen. Die Prüfung dauert eine Stunde und wird zum Abschluss des dritten Tags abgelegt. Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Test, der insgesamt 60 Fragen umfasst. Von diesen müssen 33 korrekt beantwortet werden.

PRINCE2 Practitioner Zertifizierung

Während des dreitägigen PRINCE2 Practitioner Seminars beschäftigen Sie sich mit der praktischen Anwendung der PRINCE2-Methodik. Basis dafür bilden die im Foundation-Seminar erarbeiteten Inhalte, die Sie in praktischen und schriftlichen Übungen weiter vertiefen. Die Foundation-Zertifizierung ist für die Teilnahme am Practitioner-Seminar zwingend nötig. Den Abschluss des Seminars bildet eine zweieinhalbstündige Prüfung. Anhand eines fiktiven Projekts weisen Sie über die Beantwortung von 68 Multiple-Choice-Fragen Ihr neu erworbenes Wissen nach. Für den erfolgreichen Abschluss müssen Sie 38 der Fragen korrekt beantworten. Anschließend erhalten Sie die PRINCE2 Zertifizierung und sind in der Lage, die Methode anzuwenden.

PRINCE2 Kompakt Zertifizierung

Im fünftägigen PRINCE2 Kompakt Seminar werden Sie zunächst in die Grundlagen der PRINCE2 Methodik eingewiesen und weisen das dabei erworbene Wissen am Vormittag des dritten Tages im Rahmen der Foundation-Prüfung nach. Anschließend wenden Sie das erlernte Wissen gemeinsam in der Gruppe in praktischen und schriftlichen Übungen an, um sich so auf Ihr tägliches Geschäft vorzubereiten. Den Abschluss des Kompaktkurses bildet die Practitioner-Prüfung, bei der Sie Ihr Wissen in einer zweieinhalb Stunden andauernden Multiple-Choice-Prüfung nachweisen. Diese Prüfung hat einen Umfang von 68 Fragen, von denen Sie zum Bestehen 38 korrekt beantworten müssen. Den Lohn für Ihre Arbeit erhalten Sie in Form des Practitioner-Zertifikats.

PRINCE2 Agile Zertifizierung

Agiles Arbeiten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Als Folge laufen Projekte nicht länger in einem homogenen und überschaubaren Umfeld ab. Vielmehr müssen sich die Projektmanager auf wechselnde Arbeitsumgebungen einstellen und benötigen für diese jeweils die passenden agilen Werkzeuge und Techniken. Diese neuen Arbeitsbedingungen werden bei der PRINCE2 Agile Zertifizierung vermittelt, indem flexible Methoden wie SCRUM und KANBAN mit der durchstrukturierten Vorgehensweise des PRINCE2 Frameworks kombiniert und optimiert werden. Diese Zertifizierung bietet die perfekte Erweiterung der PRINCE2-Parctitioner-Ausbildung, indem Sie Ihnen oder Ihren Mitarbeitern die Grundlagen für das Management in einer agilen Arbeitsumgebung liefert.

PRINCE2 im Einsatz Workshop

Bei diesem zweitägigen Workshop handelt es sich um eine Ergänzung zum PRINCE2-Foundation-Seminar, dessen erfolgreicher Abschluss Voraussetzung für die Teilnahme ist. Sie üben im Rahmen des Workshops gemeinsam mit anderen Teilnehmern unter anderem das Aufsetzen von Projektrollen, das Erstellen von Projektdokumenten wie Business Cases und die Bewältigung einer Projekteskalation. Da der Workshop nicht auf das Bestehen einer Prüfung ausgerichtet ist, können die Inhalte auf die konkreten Projektsituationen der Teilnehmer angepasst werden. Auf diese Weise wird der Einstieg in das PRINCE2-Framework im Arbeitsalltag zusätzlich erleichtert.

PRINCE2® 6th Edition

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