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Ansätze der Retrospektive als Bereicherung in einem Wasserfall-Projekt

21.08.2023 | Projekte

Während eines IT-Projekts läuft nicht immer alles wie geplant. Projekte zeichnen sich u. a. durch Neuartigkeit, Einmaligkeit, zeitliche Befristung und hohe Komplexität aus. Umso wichtiger ist es, das Projekt permanent im Auge zu behalten und das Geschehen regelmäßig, gemeinsam mit den Team-Mitgliedern zu reflektieren.

 

Lessons Learned versus agile Retrospektive

In einem klassischen Wasserfall-Projekt wird im Rahmen des Abschlusses auf das Lessons-Learned-Prinzip eingegangen. Ziel ist es, künftige Projekte effizienter durchzuführen und aus den Erfahrungen zu lernen. Während der agilen Retrospektive wird bereits zu einem früheren Zeitpunkt über die Zusammenarbeit und Kommunikation im Team reflektiert und gemeinsam an möglichen Ansätzen zur Verbesserung gearbeitet. Das Ziel der Retrospektive ist die Optimierung der Teamprozesse bereits im laufenden Projekt.

 

Verschiedene Möglichkeiten, eine Retrospektive durchzuführen

Das Projektteam verlässt während eines Retrospektive-Meetings die inhaltliche Projektebene und bespricht Fragen, die zu einem effektiveren Arbeiten motivieren und die Qualität der Arbeitsergebnisse erhöhen sollen. Wichtig ist hierbei, dass es einen Unterschied zu den regulären Projektmeetings gibt. Während der Retrospektive wird die tägliche Routine bewusst verlassen und es wird mit Abstand auf die Prozesse und die Zusammenarbeit der Mitglieder geblickt.

Verantwortlich für die Retrospektive ist in der Regel die Projektleitung. Sie kann die Aufgabe an einzelne Teammitglieder delegieren.

Entscheidet ein Projektleiter sich dazu, eine oder mehrere Retrospektiven durchzuführen und während eines Projekts in das Vorgehen einzubinden, so gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die zwei wichtigsten Fragen, die während einer Retrospektive behandelt werden sollten, lauten:

  • “Womit sollte begonnen werden?” (Start Doing) und
  • “Womit sollte man aufhören?” (Stop Doing)

 

Auch können weitere Fragestellungen wie beispielsweise “Was sollte fortgeführt werden?” (Continue Doing)  betrachtet werden. Denn oft bringt es das Team deutlich weiter, wenn der Fokus auf die positiven Aspekte der letzten Wochen und Monate des Projekts gelegt wird.

  • Was ist besonders gut gelaufen?
  • Was wollen wir beibehalten?
  • Was wollen wir häufiger tun und was haben wir dabei gelernt?

 

Dennoch ist es wichtig,  auch auf die negativeren Punkte und mögliche Problematiken entsprechend einzugehen.

  • Was hat gefehlt?
  • Was hätten wir uns gewünscht?

 

Gerade vage formulierte Fragen sind sehr gut dazu geeignet, neue Ideen und Ansätze während der Retrospektive formulieren zu können und offen zu diskutieren.

  • Was wollen wir reduzieren?
  • Worauf müssen wir zukünftig achten?
  • Wo gab es Probleme?

 

Fazit

Es gibt unzählige Methoden, eine Retrospektive durchzuführen. Von der vereinfachten Gegenüberstellung von “Start” und “Stop Doing” bis hin zu weiteren Methoden (wie beispielsweise “Starfish”” oder “Anchors and Engine”). Die Methoden als solche sind sich sehr ähnlich und nutzen im Grunde genommen denselben Ansatz. Wichtig ist, dass das Team die Einbindung des Retrospektive-Ansatzes als Möglichkeit zur Verbesserung des Zustands betrachten sollte. Neben der Behandlung der erarbeiteten Punkte ist vor Allem der Schritt danach entscheidend. Die besprochenen Maßnahmen können nur umgesetzt werden, wenn sie im Projektteam zeitnah aufgearbeitet und im Anschluss gründlich abgearbeitet werden. Neben der Retrospektive können selbstverständlich weitere agile Methoden und Techniken in die klassische Projektwelt integriert werden.

Die Retrospektive bietet im Vergleich zum klassischen Lessons Learned andere Ansätze, die eine Überlegung wert sind, das Prinzip in ein künftiges Projekt zu integrieren.

 

Expertplace

Wir bei expertplace arbeiten in der Regel mit verschiedenen Ansätzen. Die Retrospektive ist jedoch immer fester Bestandteil und wird von allen Projektverantwortlichen genutzt. Die Erfahrungen sind durchweg positiv und unsere Kunden schätzen das Optimierungspotenzial bereits im laufenden Projekt sehr.

 

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